Unsere Leistungen
Geschichte:
1874 stellte Anrdew Taylor Still erstmals seine Philosophie und Praxis der Osteopathie vor. Sie basierte sowohl auf alten medizinischen Erkenntnissen, als auch auf aktuell klinischen Erfolgen. Seine eindeutige Abwehrhaltung gegenüber medikamentöser Therapie wurde von seinen Kollegen nicht gerade freundlich aufgenommen.
Aber er war nicht der Einzige, der sich besorgt über den Medikamentenmissbrauch äusserte. 1861 meinte Oliver Wendell Holmes: „Wenn die gesamte Medizin ins Meer geworfen würde, wäre es ein Segen für die Menschheit und ein Desaster für die Fische.“
Grundkonzept:
1. Die Einheit des Körpers.
2. Die heilende Kraft der Natur.
3. Der somatische Anteil am Krankheitsgeschehen.
4. Die Beziehung von Struktur und Funktion.
5. Die Anwendung der Manipulationstherapie.
Es dauerte weiter 5 Jahre bis er als „begnadeter Knochensetzer“ bekannt wurde. Aber mit zunehmendem klinischen Erfolg und wachsender nationaler und internationaler Berühmtheit kamen viele, um bei ihm zu hospitieren und die neue Wissenschaft der Osteopathie zu erlernen.
1892 wurde das erste College für Osteopathische Medizin in Kirksville/Missouri gegründet. 2002 gab es 20 derartige Colleges in den USA.
Die Osteopathie (Osteo = Knochen, pathie = Erkrankung) ist eine ganzheitliche Therapieform, die auf den amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still (1828 – 1917) zurückgeht. In den USA ist es eine anerkannte medizinische Fachrichtung, in Europa allerdings wird sie zur Alternativmedizin gerechnet.
Jeder Knochen, jeder Muskel, jede Sehne, jedes Organ, jeder Nerv, jedes Hormon haben im Körper ihre ganz spezielle Aufgabe. Aber in ihrer gemeinsamen Funktion und ihrer Harmonie liegt das Geheimnis unserer Gesundheit. Ein Unfall, eine Operation, eine schwere Geburt, Stress, u.v.m. bringt unseren Körper aus der Balance. Da alles in unserem Körper miteinander vernetzt ist, ähnlich dem Tensegrity-Model, bleibt keine Einwirkung ohne Folgen. Die beste Möglichkeit für unseren Körper, um uns zu warnen, ist der Schmerz oder andere Dysfunktionen. In der Osteopathie möchte man nicht den Schmerz betäuben, sondern die Ursache finden und beseitigen. Man bedient sich dafür verschiedener Techniken: z.B. Strain / Counterstrain, Muskel-Energie-Techniken, Faszien-Release-Techniken, HVLA-Techniken (Trust, Manipulation,u.a.), viszerale Techniken für die Organe und Craniosacraltherapie am Kopf.
Manuelle Therapie für Säuglinge, Kinder und Erwachsene
Sie beinhaltet aktive und passive Dehnungen verkürzter muskulärer und neuraler Strukturen sowie die Kräftigung abgeschwächten Antagonisten. Mit translatorischen Techniken werden reversible Funktionseinschränkungen behandelt. Die physiologischen Muskel- und Gelenkfunktionen werden wieder hergestellt und Schmerzen gelindert.
Manuelle Therapie für Craniomandibuläre Dysfunktion (Kiefergelenk)
Die Physikalische Therapie der mandibulären Dysfunktionen ist sehr komplex. Kopfschmerzen, Kiefergelenksschmerzen, Tinnitus, Schwindel u.a. können auch durch Dysfunktionen im Kiefergelenk hervorgerufen werden. Aus diesem Grund ist eine intakte Kieferfunktion bzw. deren Wiederherstellung Voraussetzung für individuelles Wohlbefinden, gutes Aussehen und gesundes Lebensgefühl infolge einer balancierten Körperhaltung. Die Bedeutung gesunder, gut funktionierender Kiefergelenke und deren positive Auswirkungen auf viele chronische Erkrankungen und Beschwerdebilder wird häufig unterschätzt. Unsere gesamte Haltung nimmt Einfluss auf den Mundraum, Rachen und Kiefer – UND UMGEKEHRT!
Immense Kräfte wirken im Kausystem. Ihr Biß bringt 80 kg auf den cm² ! Und während etwa die Hände nicht in der Lage sind, ein Steak zu zerteilen, ist das für intakte Zähne eine leichte Übung.
Die Kräfte und das Wechselspiel von Kiefer, Mundraum und Körper richtig zu lenken, ist die Hauptaufgabe ganzheitlicher Funktionstherapie. Wir nutzen die Therapie zum Abbau der muskulären Spannung, der Verbesserung der Mobilität im Kiefergelenk und der Harmonisierung der Strukturen zueinander.
Bei ausgeprägten lymphatischen Erkrankungen (Stauungen) wird diese Therapie mit Kompressionsverbänden, Hautpflege und spezieller Bewegungstherapie kombiniert und unter dem Begriff Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE) zusammengefasst.
Das Ziel ist es, den Lymphabfluss zu fördern. Durch sanfte, großflächige Streichungen in Richtung des Herzens wird erreicht, dass sich die Lymphgefäße öffnen. Schlacken und Giftstoffe werden abtransportiert. Die angestaute Gewebsflüssigkeit, die meist Schwellungen an Füßen, Beinen und Händen verursacht, kann wieder abfließen.
Die manuelle Lymphdrainage wurde vom dänischen Physiotherapeuten Emil Vodder in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts entwickelt. Zu einer komplexen physikalischen Entstauungstherapie ist sie in den 90er-Jahren weiterentwickelt worden. Die Lymphdrainage ist eine sanfte Massage zur Verbesserung des Lymphflusses. Sie gehört, wie die klassische Massage und die Bindegewebsmassage, zu den manuellen Therapieformen.
Die Lymphe ist eine helle, dem Blutplasma sehr ähnliche Körperflüssigkeit, deren Aufgabe darin besteht, den Abtransport von Schlackenstoffen, Stoffwechselprodukten, Zelltrümmern, Giften, überschüssiger Gewebsflüssigkeit, etc. zu sichern. Diese Flüssigkeit kommt aus dem Zwischenzellgewebe und wird von den Lymphgefäßen aufgenommen. Das Lymphgefäßsystem stellt ein dem Venensystem parallelgestelltes Drainagesystem dar und mündet letztlich in die großen, herznahen Venen. Ca. 600 – 700 Lymphknoten sind in den Verlauf des Lymphgefäßsystems eingeschaltet. Sie dienen unter anderem dem Immunsystem und filtern Schadstoffe aus der Lymphe.
Im Unterschied zu anderen Massageformen wird bei der Lymphdrainage das Gewebe nicht durchgeknetet. Es wird stattdessen langsam und druckarm mit sich ständig wiederholenden Bewegungen bearbeitet. So werden die Lymphgefäße angeregt, sich zusammenzuziehen. Die überschüssige Lymphflüssigkeit – diese Gewebswasser-Ansammlungen werden Ödeme genannt – wird aus dem Gewebe abtransportiert und so die Wirkung der Massage verlängert. Zuerst behandelt die Therapeutin die größeren Lymphknotengebiete, um die Knoten auf den kommenden Ansturm an Lymphe vorzubereiten. Dann werden die höher gelegenen größeren Lymphgefäße am Rumpf behandelt. So wird sozusagen der Weg freigeräumt. Es folgt die Behandlung am erkrankten Arm oder Bein, also im eigentlichen Stauungsgebiet. Die medikamentösen Möglichkeiten bei einem Lymphödem sind begrenzt.
Das Therapiekonzept der Lymphdrainage hat zum Ziel, die Leistungsfähigkeit der Lymphe zu aktivieren, so dass gestaute Gewebsflüssigkeit abtransportiert werden kann. Gleichzeitig soll das Immunsystem angeregt werden.
Eine große Bedeutung hat die Manuelle Lymphdrainage auch bei der Nachbehandlung operativer Eingriffe, bei denen Lymphknoten entfernt worden sind. Unbeachtete Ablagerungen von Lymphflüssigkeiten, die sich in Form von geschwollenen Füssen, Beinen, Händen oder Armen zeigen, können als Langzeitfolgen schlecht heilende, offene Wunden zur Folge haben.
Eine Lymphdrainage ist in folgenden Fällen sinnvoll:
- Die Lymphgefäße sind mechanisch geschädigt, beispielsweise durch eine Operation oder eine Bestrahlung.
- Ein gesundes Lymphsystem ist überlastet und versagt, weil die Lymphmenge zu groß geworden ist. Es muss drainiert werden.
- Weiterhin gibt es anlagebedingte Lymphödeme, die häufig erst im Alter zwischen 20 und 40 Jahren auftreten. Auch hier ist die Lymphdrainage hilfreich und gut.
- Nach einer Brustkrebsoperation ist die Lymphdrainage besonders wichtig. Die Lymphknoten unter dem Arm werden teilweise oder sogar gänzlich herausgenommen, um der Gefahr einer Metastasierung zu begegnen. Als Resultat leidet eine solche Patientin oft unter einem Lymphödem an dem betroffenen Arm.
Kompressionsbandage einer Extremität
Spezielle Kompressionsbandagen im Anschluss an die manuelle Lymphdrainage werden den entödematisierenden Effekt der durch die Behandlung erzielt wurde, sichern und erhalten.
Tritt durch Krankheit oder Unfall eine Bewegungseinschränkung ein, ist das eine Einschränkung unserer Lebensqualität, die, soweit die Selbstheilungskräfte des Körpers nicht ausreichen, ärztlich versorgt werden muss. Im Rahmen der medizinischen Behandlung durch den Arzt ist Krankengymnastik ein wichtiger Bestandteil der verordneten Therapie, bei der Bewegung zu Heilungszwecken genutzt wird. Krankengymnastik wird bei orthopädischen, neurologischen sowie chirurgischen Patienten angewandt, aber auch in der Gynäkologie und Inneren Medizin hat sie einen wichtigen Stellenwert.
Sie bietet Hilfe bei Entwicklungsverzögerungen bei Säuglingen und Kleinkindern, ist unerlässlich bei der Vorbeugung von Haltungsfehlern und schult Ersatzfunktionen, wenn ein irreparabler Schaden vorliegt. Bei chronischen Erkrankungen der Gelenke hilft Krankengymnastik die Beweglichkeit zu erhalten oder sogar zu erweitern. Je nach Erkrankung werden vom Krankengymnasten spezielle Techniken angewandt, die individuell auf die speziellen Bedürfnisse des Patienten abgestimmt werden.
Der Patient wird geschult, sich im Alltag funktionsgerecht zu bewegen und eine gesunde Körperhaltung einzunehmen und er lernt Übungen, die er auch selbstständig zu Hause weiterführen sollte.
Für den Erfolg der Behandlung ist es wichtig, dass der Patient die Behandlung nicht passiv über sich ergehen lässt, sondern dass seine aktive Mitarbeit erforderlich ist.
Die Massage ist eine zu Heilzwecken von der Hand ausgeführte mechanische Beeinflussung der Körperdecke und der Muskulatur.
Eine der ältesten Therapieformen hat bis heute nichts an Bedeutung verloren. Streichungen, Kneten, Reibungen und Vibrationen regulieren die Muskelspannung und fördern die örtliche Durchblutung. Massagetherapie löst Vernarbungen und Gewebsverklebungen und beseitigt Schmerzzustände. Nicht nur für die Muskulatur, sondern auch für das Immunsystem ist die Behandlung von großer stimulierender Bedeutung. Massage bewirkt schließlich psychische Entspannung.
Die Klassische Massage
Es gibt Ganzkörpermassagen und Teilmassage, wie:
Rückenmassage, Schulter-Nackenmassage, Armmassage, Beinmassage, Beckenmassage, Bauchmassage sowie Gesichts- und Kopfmassage.
Segmentmassage
Teile des menschlichen Organismus stehen in Wechselbeziehungen durch geschaltete nervale und humorale Regelkreise. Störungen eines Teils des Körpers wirken sich auf andere Teile und den gesamten Organismus aus. Aus diesem Grund hat jedes pathologisches Geschehen reflektorisch Auswirkungen in der Körperdecke.
Mit der Segmentmassage wird eine Hyperämie, Tonisierung hypotoner Gewebe und Organe und damit verbunden eine Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit erreicht.
Bindegewebsmassage
Die Bindegewebsmassage ist eine spezielle Form der Reflexzonenmassage. Man geht davon aus, dass bei Erkrankungen der inneren Organe und des Bewegungsapparates eine Dysbalance der Spannungen und eine Störung des Stoffwechsels der Subkutis entsteht. Alle Gewebsabschnitte mit einer veränderten Spannung oder einer Verklebung werden mit einer besonderen Technik gereizt, bis ein Spannungsausgleich hergestellt ist. Bei der Ausführung der Bindegewebsmassage empfindet der Patient subjektiv ein charakteristisches Schneidegefühl an allen therapierelevanten Stellen. Bei Reizung des subkutanen Bindegewebes kommt es direkt zu einer Beeinflussung des vegetativen Nervensystems. Indirekt oder reflektorisch werden die Organe und ihre Funktionen beeinflusst. Neben diesen allgemeinen und reflektorischen Wirkungen werden durch den lokalen Spannungsausgleich Störungen des Bewegungsapparates verbessert.
Die Ziele der Bindegewebsmassage sind:
einen allgemeinen Spannungsausgleich im subkutanen Bindegewebe, die Lösung von Verklebungen zwischen Subkutis und Muskelfaszie, ein normales Aktivitätsmuster der Organe durch Unterstützung, Förderung oder Hemmung der vegetativ gesteuerten Organfunktion zu erreichen.
Auf diesem Weg werden reflektorisch Gewebeverspannungen gelöst und die Durchblutung verbessert. Der Abtransport von Schadstoffen und Stoffwechselprodukten wird somit gezielt gefördert und die körpereigenen Abwehrkräfte werden gestärkt! Diese Verbindungen zwischen Organe und der Hautzonen sind wissenschaftlich nachgewiesen.
Mögliche Anwendung bei:
- Kopfschmerzen
- Allgemeine Verspannungen
- Nacken- und Schulterschmerzen
- Rückenschmerzen
- Erkrankungen innerer Organe z.B. Verdauungsorgane / Organe der Atemwege
- Menstruationsbeschwerden
- Gefässerkrankungen z.B. arterielle / Funktionelle Durchblutungsstörung
- Durchblutungsstörung in den Beinen
- Allgemeine Überlastungen
- Arthrose
- Rheumatische Beschwerden
Colonmassage
Die Colonmassage konzentriert sich auf die Behebung von gesundheitlichen Problemen des Darms wie etwa Trägheit, Blähungen und Verstopfung. Bei einer Colonmassage wird versucht, den Einsatz von Medikamenten wie Abführmitteln, die eine reizende Wirkung haben können, zu verhindern. Die Massage wird als mildere Alternative zu einer medikamentösen Behandlung eingesetzt, kann aber natürlich auch Anwendung finden, wenn Abführmittel bisher keine Linderung des Problems bewerkstelligen konnten.
Bei der Therapie wird der Magen bzw. Dickdarm von außen in kreisenden Bewegungen massiert, was die Darmbewegung anregen soll. Die dabei vom Therapeuten ausgeübten Bewegungen sind langsam und sollen tiefere Regionen erreichen. Dabei passt sich der Behandelnde an die Atmung des Patienten an, um ein optimales Ergebnis zu erlangen. Die Massage konzentriert sich hautsächlich auf fünf Punkte, die beim Verlauf des Dickdarms eine zentrale Bedeutung besitzen und deren Massage anregend wirken soll.
Zur Vorbereitung auf die Behandlung sollte von Seiten des Patienten beachtet werden, dass die Massage nicht unmittelbar nach einer schweren Mahlzeit durchgeführt werden darf. Zu den Nebeneffekten einer Colonmassage können die Herabsenkung des Blutdrucks und des Pulses zählen.
Ultraschalltherapie
Die Ultraschalltherapie zählt mit dem Reizstrom zu den gängigen Behandlungsformen der physikalischen Therapie.
Therapeutischer Ultraschall wird mit den Frequenzen 1 MHz oder 3 MHz als Dauerschall oder Impulsschall angewendet. Die Ultraschalltherapie wird aufgrund ihrer vielschichtigen Wirkungen der Mechanothermotherapie zugeordnet.
Je nach Therapieparameter (Behandlungsfrequenz, Schallart, Dosis, Behandlungsdauer und -turnus) steht bei der Ultraschallbehandlung eine thermische Wirkung (Wärmeentwicklung an reflektierenden Grenzschichten des Gewebes, z.B. Knochen, Gelenke) oder eine Mikromassage im behandelten Gewebesegment im Vordergrund.
Die Wirkungen der Ultraschalltherapie können wie folgt zusammengefasst werden:
- Hyperämisierung
- Beschleunigung von Stoffwechselfunktionen (Microzirkulation, Diffusionsvorgänge)
- Erhöhung der Dehnbarkeit von Bindegewebsstrukturen (Kollagenfasern).
- Schmerzlinderung
- Muskuläre Detonisierung und Spasmuslösung
- Beschleunigung von Heilungsprozessen
- Stimulierung der Frakturheilung
Da Ultraschall von Luft reflektiert wird, verwendet man zur optimalen Übertragung der Schallwellen vom Ultraschallkopf zum Gewebe ein Koppelungsmittel (Ultraschall-Gel) oder beschallt unter Wasser (subaqual).
Die Ultraschall-Wärmetherapie dient der Verbesserung der Durchblutung, Schmerzlinderung und regt den Stoffwechsel im behandelten Gebiet an. Kleinste Mikromassagen hervorgerufen durch die Ultraschallschwingungen führen zu einer muskulären Detonisierung und Stimulieren die Frakturheilung. Zudem wird es zur Erwärmung tiefer gelegener Gewebsschichten genutzt.
Elektrotherapie
Die Elektrotherapie wendet nieder- und mittelfrequente Sromformen zur Schmerzlinderung, Durchblutungs-verbesserung, Tonisierung und Detonisierung der Muskulatur an.
Die vielfältigen Stromformen, die in der Elektrotherapie zur Anwendung kommen, unterteilt man Ihren Wirkungen entsprechend in die beiden Bereiche Wärmtherapie und Reizstromtherapie.
Während bei der Wärmetherapie das durchströmte Gewebe erwärmt, ohne dass Nerven und Muskeln erregt werden, erkennt man Reizstromtherapie am charakteristischen Stromgefühl (Kribbeln, Ameisenlaufen) bzw. an den auftretenden Muskelkontraktionen.
Die Reizstromtherapie ist ein wichtiger Baustein der Elektrotherapie. Reizströme werden über Elektroden (Plattenelektroden, Vakuumelektroden, Klebeelektroden) auf das zu behandelnde Gewebe übertragen. Je nach Stromform und Auswahl der Parameter (d.h. Impulsform, Impulsdauer, Pausenzeit, Frequenz, Intensität) können Reizströme v.a. folgende Wirkungen im Behandlungsgebiet hervorrufen:
- Schmerzdämpfung
- Durchblutungsförderung und Trophikverbesserung
- Nervenstimulation v.a. zur Innervationsschulung und Lähmungsbehandlung
- Muskelstimulation zum Muskelaufbau und -erhalt
- Muskuläre Detonisierung Iontophorese.
Besondere Stromformen haben entzündungshemmende und resorptionsfördernde Wirkung.
Darüber hinaus kann ein Muskel gezielt stimuliert, aber auch gezielt zu einer Kontraktion gebracht werden um ihn zu kräftigen.
Die Fußreflexzonentherapie ist ein Heilverfahren, bei dem durch die Reizung von Nervenendpunkten am Fuß eine Wirkung in Form von Entspannung, Schmerzlinderung und Krankheitsheilung auf den Gesamtorganismus erzielt wird.
Die Therapie beruht auf der Entdeckung und Entwicklung des Dr. Fitzgerald. Er teilte den Menschen gedanklich in 10 Längszonen auf und fand heraus, dass innerhalb eines jeweiligen Abschnittes alles miteinander verbunden ist.
Im Laufe der Zeit stellte man fest, dass die Füße besonders empfänglich für diese Therapie sind. Der gesamte Mensch spiegelt sich mit all seinen Strukturen, Gelenken, Organen, Hormondrüsen usw. in den Füßen wieder.
Die rechte Körperhälfte ist am rechten Fuß zu finden und die linke dementsprechend am linken Fuß.
So kann man den gesamten Menschen auch gut über den Fuß behandeln. Es gibt erste wissenschaftliche Untersuchungen die die Wirksamkeit belegen (Universität Jena und Insbruck). Empirisch hat sich durch zigfache Behandlungen erwiesen, dass die Reflexzonenmassage eine hochwirksame Behandlungsmethode darstellt. Pfarrer Kneipp hat z.B. in seinem Buch „Meine Wasserkur“ in verschiedenen Zusammenhängen die Füße 44mal erwähnt, die Hände hingegen nur 4 mal. Reaktionen auf die Behandlung sind als Heilphasen anzusehen.
Die Anwendungsbereiche der Fußreflexzonentherapie sind breit gefächert. Die Therapie kann z.B. von Migräne oder Kopfschmerzen befreien. Sie ist eine gute Umstellungstherapie bei vom Heuschnupfen geplagten Patienten. Auch Verdauungsstörungen, Schwangerschaftserbrechen (Emesis gravidarum) und Hörsturz-Nachbehandlungen sind zum Beispiel günstig zu beeinflussen. Menstruationsbeschwerden können auf ein Minimum reduziert werden. Bei Asthmabronchiale und chronischen Rheumatikern kann die Therapie eine wesentliche Erleichterung dem Patienten im Krankheitsbild bringen. Dies sind nur wenige Anwendungsgebiete, aber Wunder kann auch die Fußreflexzonentherapie nicht vollbringen.
Mit dieser speziellen Methode kann man die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren und unterstützen.
Der intensivere Erfolg der chinesischen Medizin bewahrheitet sich darin, dass man ganzheitlich den Körper behandelt. Auch das Yin-Yang-Prinzip und die 5 Elemente spielen eine wesentliche Rolle.
Wir verwenden Naturmoorpackungen mit ausgewogenem Feuchtigkeitsgehalt und hohem Substratanteil zu 100% ohne Zusätze.
Sie finden bei der lokalen Wärmetherapie z.B.:
- bei chronisch rheumatischen Erkrankungen des Bewegungsapparates,
- degenerativen Gelenkerkrankungen und
- muskulären Verspannungen Anwendung.
Durch die Wärmeeinwirkung entsteht ein krampflösender Effekt in der Muskulatur, die Durchblutung des Gewebes wird verbessert und in weiterer Folge kommt es zu einer Stoffwechselanregung in den behandelten Körperteilen.
Die Fango-/Moorpackungen werden sowohl als Einzeltherapie als auch als Vorbereitung zur Krankengymnastik und Massage genutzt.
Trigger-Points sind definiert als “Zentrum erhöhter Reizbarkeit im Gewebe, das bei Druck empfindlich reagiert und bei Überempfindlichkeit übertragene Schmerzen verursacht.” Durch auslösende und unterhaltende Faktoren in der Muskulatur zum Beispiel durch Überbelastung oder Schonhaltung bei Schmerzen wird die Muskulatur mangelhaft mit Sauerstoff versorgt, was wieder zu einem Minderangebot des Energielieferanten ATP führt. Das hat zur Folge, dass der Muskel sich an dieser unterversorgten Stelle dauerhaft zusammenzieht.
Ist eine solche Verspannung erst einmal dauerhaft vorhanden, so kann der Muskel erst recht nicht mehr versorgt werden und das Zentrum des Schmerzgeschehens, der inzwischen entstandene Triggerpunkt unterhält sich selbst.
Trigger-Points sind für den Therapeuten tastbar als punktuelle Verhärtung im Muskel. Des weiteren sind steife Bänder im fraglichen Gebiet fühlbar und eine eingegrenzte Dehnbarkeit des Muskels feststellbar.
Für den Patienten äußert sich der Trigger-Point in einer lokalen Schmerzhaftigkeit bzw. einem Reflexschmerz.
Bei der Behandlungstechnik übt der Therapeut einen hohen (schmerzhaften) Druck auf den entsprechenden Trigger-Point aus.
Dies erfordert ein hohes Maß an Schmerztoleranz vom Patienten, welcher jedoch durch eine anschließende, dauerhafte Schmerzfreiheit belohnt wird. Es kommt zur Linderung bis hin zum Verschwinden sämtlicher zuvor verspürter Schmerzen.
Die Trigger-Point-Behandlung stellt somit eine nebenwirkungsfreie Behandlungsmethode dar, ähnlich der Akupunktur (Trigger-Points entsprechen meist den Akupunktur-Punkten).
Ziel der Trigger- Point Therapie ist die Beseitigung sogenannter myofaszialer Schmerzpunkte. Das sind lokal begrenzte Verhärtungen der Skelettmuskulatur, die lokal sensibel sind. Von Ihnen kann der sogenannte „reefered Pain“, der „übertragene Schmerz“ ausgehen. In einem Triggerpoint und um Ihn herum findet sich lokal übersäuertes Gewebe, es ist kontrakt und nicht normal elastisch.
Somit kann ein Trigger in der Schultergürtelmuskulatur einen Schmerzzustand im Verlauf des Armes herbeiführen.
Als weiteres Beispiel kann ein Trigger im Piriformis Muskel angeführt werden,der eine sog. „Pseudoischialgie“ hervorrufen kann. Der Ischiasnerv wird hierbei in seinem Verlauf durch diesen Muskel gereizt, nicht etwa durch z.B. einen Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich.
Traktionsbehandlung als mechanisch apparativer Zug zur Entlastung komprimierter Nervenwurzeln und Gelenkstrukturen an der Wirbelsäule.
Wird sehr gern mit einer Wärmetherapie in Form von Naturmoor kombiniert.
Ist eine mit heißem Wasser getränkte aufgerollte Tücherrolle.
Die bestimmten Hautareale des Patienten werden zunächst betupft um mit der Wärmeeinwirkung den Stoffwechsel anzuregen, den Muskel zu detonisieren, die Dehnfähigkeit der bindegewebigen Strukturen zu verbessern und die Schmerzen zu dämpfen.
Die heiße Rolle wird bei Schlafstörungen, Verstopfungen, Atemwegserkrankungen, chronisch schmerzhaften Zuständen (z.B. Tennisarm, muskulären Verspannungen) angewandt.
Zusätzlich nimmt man reflektorisch Einfluss auf innere Organe. Eine positive vegetative und psychische Entspannung bei anschließender großflächigen Wärmeapplikation folgt.
Die oben angebotenen Leistungen können, wenn Ihr Arzt die Notwendigkeit sieht und auf dem Rezept einen Hausbesuch vermerkt ist, bei Ihnen zu Hause durchgeführt werden. Dann kommen wir gern zu Ihnen in die Wohnung und behandeln Sie vor Ort.
Viele der Übungen lassen sich zu Hause auf dem Stuhl, dem Boden oder auf dem Bett durchführen. Wenn die Therapie jedoch bestimmte Spezialgeräte voraussetzt, ist der Besuch in der Praxis nicht vermeidbar.
Wie oft kommt es vor, man ist zu einem Geburtstag eingeladen und weiß nicht, womit man demjenigen eine Freude machen kann. Warum den zu Beschenkenden nicht mit einer Rückenmassage oder einer Fußreflexzonentherapie überraschen.
In Form eines Gutscheines können Sie unsere Leistungen für jemanden der Ihnen am Herzen liegt erwerben.